6. September 2017

Nachricht

„Ich habe mich schon immer für die Begleitung von Menschen in Grenzsituationen interessiert“

Maren Kujawa wird ab 1. November Pastorin im Kinder- und Jugendhospiz „Löwenherz“

Pastorin Maren Kujawa wird Seelsorgerin im Kinder- und Jugendhospiz "Löwenherz". Foto: Leif Neugebohrn

KIRCHENKREIS SYKE-HOYA (miu). Das Kinder- und Jugendhospiz „Löwenherz“ bekommt eine neue Seelsorgerin: Zum 1. November wird die evangelische Pastorin Maren Kujawa aus Tostedt in den Kirchenkreis Syke-Hoya wechseln, und sie ist gespannt auf die neue Aufgabe: „Ich habe mich schon immer für die seelsorgerliche Begleitung von Menschen in Grenzsituationen interessiert. In meinem Alltag als Pastorin habe ich den Tod von Kindern und Jugendlichen und die damit verbundene Seelsorge und Gestaltung der Beerdigungen als besonders intensiv und herausfordernd erfahren. Ich erlebe junge Menschen als offen und kompetent, sich mit Krankheit und Tod auseinanderzusetzen.“

Maren Kujawa ist 54 Jahre alt, hat zwei Kinder (18 und 19 Jahre alt), ihr Mann ist ebenfalls Pastor. Die Familie wohnt in Tostedt, „und das wird auch mein Hauptwohnsitz bleiben, weil mein Mann dort auf der Pfarrstelle arbeitet. Aber ich werde mir im Kirchenkreis Syke-Hoya eine kleine Wohnung nehmen.“

Geboren in Hannover, arbeitete sie nach dem Abitur zunächst ein halbes Jahr lang in einem Kinderheim der „Kindernothilfe“ in Südindien. Anschließend studierte sie Theologie in Bethel (Bielefeld), Münster und Hamburg. Ihre erste Pfarrstelle war in Bremerhaven, seit 1999 arbeitet sie in der Johannesgemeinde in Tostedt. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung als Meditationslehrerin und geistlichen Begleiterin; im vergangenen Jahr kam noch eine Ausbildung in Klinischer Seelsorge hinzu. Neben ihrer Arbeit als Pastorin gibt Maren Kujawa Kurse in Klöstern, Veranstaltungshäusern und Einrichtungen wie in der Akademie Loccum sowie Fortbildungen für Pflegekräfte.

In ihrer Freizeit spielt neben Familie und Natur die Musik eine große Rolle: „Ich spiele Akkordeon“, sagt sie, „und ich liebe das Tanzen!“