6. Februar 2019

Nachricht

Volle Kirche, viel Gelächter bei der Ordination von Michael Weiland

Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier führt 37-Jährigen in sein Amt als Pastor in Eystrup und Hassel ein

Beste Stimmung: Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier und Michael Weiland nach der Ordination in der Willehadikirche Eystrup. Foto: Brigitte Neuhaus
EYSTRUP/HASSEL. Bis unters Dach besetzt waren die Plätze in der alten Willehadikirche in Eystrup bei der Ordination und Vorstellung von Michael Weiland als neuer Pastor im Kirchspiel Hassel-Eystrup. Und es wurde gelacht – viel und nicht nur bei den Grußworten und der Übergabe von Geschenken.
 
Eine große Fangemeinde war aus Hasbergen bei Osnabrück angereist, wo Weiland sein Vikariat gemacht hatte. „Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle“, zitierte Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier in ihrer Predigt den Physiker Albert Einstein. Michael Weiland sei einer, „der Lust hat am Entdecken der Geheimnisse des Lebens“, sagte sie mit Blick auf seine Biografie. Michael Weiland stammt aus Zerbst in Sachsen-Anhalt, fand als junger Erwachsener zum Glauben und ließ sich mit Anfang 20 taufen. Bevor er zum Theologiestudium wechselte, studierte er Physik in Jena.
 
Der 37-Jährige wird im verbundenen Pfarramt Pastor für die Kirchengemeinden in Hassel und Eystrup sein. Ordination bedeutet Einführung, Segnung und Sendung in dieses geistliche Amt. Bei der feierlichen Ordination wurde die Landessuperintendentin von vier Assistent*innen unterstützt: Neben dem Pfarrerehepaar Maria und Guido Schwegmann-Beisel aus der Christuskirchengemeinde in Hasbergen waren das Anja Poppe, die dortige Gemeindesekretärin („Sie hat mich an die Hand genommen, mir viel gezeigt und ist für mich wie der ‚Puls‘ der Gemeinde“, so Weiland) und der Vorsitzende des Kirchenvorstands in Hassel, Michael Pietsch, in Zukunft enger Austauschpartner für Michael Weiland.
 
Der junge Pastor freut sich auf die Begegnung mit den neuen Gemeindemitgliedern. „Ich muss allerdings noch Plattdeutsch lernen“, findet er.
Seinen Ordinationsspruch interpretiert er für sich in einem doppelten Sinn: „Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben hingebe als Lösegeld für viele (Markus 10,45)“, meint Weiland. „,Dienen‘ und ‚Hingabe‘ sind für mich die Stichworte, die diesen Beruf ausmachen. Zugleich weiß ich, dass das Entscheidende schon geschehen ist. Insofern ist der Bibelspruch für mich auch eine Erleichterung.“
 
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Gemeindehaus weiter gefeiert.
 
Brigitte Neuhaus
 
Willkommen im Kirchenkreis: Zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Kolleg*innen begleiteten Michael Weiland bei seiner Ordination. Foto: Brigitte Neuhaus