Projekt "Fit for Life"

„fit for life – So pack ich´s“

Start des Projektes mit den Jugendlichen, sowie Lehrern, Kirchenleuten und weiteren Unterstützern 2011. Foto: Gunnar Schulz-Achelis

 Kurzbeschreibung des ersten und zweiten Projektjahres

Inhalte


Das Projekt „fit for life“ richtete sich an Schülerinnen und Schüler der 8 – 10 Klasse der Oberschule Bassum, Am Petermoor. Es vermittelte Kenntnisse und Kompetenzen für die Lebensplanung, die berufliche Zukunft und die Freizeitgestaltung. Es werden dabei außerschulische Kenntnisse praxisnah vermittelt und ausprobiert.

Das Projekt wird in erster Linie durch das Diakonische Werk finanziert und in beiden Jahren durch den Fachdienst Jugend finanziell unterstützt.

Umfang des Projektes

16  Schülerinnen und Schüler nahmen vom 15.09.2011 bis zum 29.06.2012 jeweils mittwochs nachmittags an dem Projektangebot teil. Von diesen 16 TeilnehmerInnen beendeten 13 Schülerinnen und Schüler das Projekt mit Erfolg. Sie erhielten ein Zertifikat mit detaillierter Auflistung der Lerninhalte.

Im Schuljahr 2012/2013 sind 15 Schülerinnen und Schüler dabei und beschäftigen sich mit folgenden Schwerpunkten:

Inhaltliche Schwerpunkte

Umgang mit der eigenen Gesundheitsvorsorge

  • Ernährungsberatung
  • Fitnesstrainingseinheit
  • Prophylaxetraining, Aufgaben von Krankenkassen

Umgang und Kenntniserwerb zum Umgang mit Geld

  • Verträge
  • Rund um das Thema Kontoführung
  • Taschengeld
  • Rechte und Pflichten im Geldverkehr
  • Finanzführerschein (Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes)

Umgang mit Prüfungen

  • Erfolgreiches Lernen (mit Lerntherapeutin)

Auseinandersetzung mit der eigenen Identität / Sexualität

  • Besuch der Beratungsstelle Pro Familia in Bremen
  • Besuch einer gynäkologischen Praxis

Umgang mit Rechtsfragen

  • Besuch der Jugendarrestanstalt in Nienburg
  • Rechte und Pflichten als Jugendlicher
  • Vortrag des Fachdienstes Jugend

Erweiterung der persönlichen Stärken

  • Erlebnispädagogisches Klettern im Hochseilgarten Verden

Es finden außerdem Einzelberatungsgespräche mit den Jugendlichen bei Bedarf und in Krisensituationen statt.

Der ehrenamtliche Mitarbeiter, Herr Faßbinder unterstützt die Gruppe und bringt auch eigene Ideen ein.

Das Projekt wurde in der Presse bekannt gegeben – es erfolgte ebenso ein Abschlussbericht über den erfolgreichen Verlauf des ersten Projekttages.

Für das zweite Projektjahr vom 1.8.2012 bis 31.7.2013 haben sich wieder 15 jugendliche TeilnehmerInnen angemeldet, sodass das Projekt für ein weiteres Jahr durchgeführt werden kann.

Nach Abschluss des ersten Projektjahres sind wir als Projektleitung davon überzeugt, dass die Projektidee gerade für Jugendliche, die aufgrund ihres Elternhauses wenig Förderung in Bezug auf spätere Lebensgestaltung erfahren, eine gewinnbringende Ergänzung zum Lehrplan-Angebot ist.