Vorteile für Spender

Steuervorteile für Stifter
Wer an die Kirchenmusikstiftung spendet (also etwas „stiftet“), kann diese Zuwendungen ganz oder teilweise als Sonderausgaben bei seiner Steuererklärung geltend machen. Dadurch wird das zu versteuernde Einkommen geringer, es müssen also weniger Steuern gezahlt werden. (Zuwendungen ist der Oberbegriff für Stiftungen und Spenden.) Dabei geht es immer um die Frage: Bis zu welcher Höhe können Zuwendungen geltend gemacht werden? Dazu gibt es verschiedene Höchstbeträge, die sich zum Teil kombinieren lassen. Diese müssen für jedes Jahr neu ausgerechnet werden.

Anhebung des Spendenabzugs auf 20%
Für Zuwendungen an Organisationen, die gemeinnützige, kirchliche oder religiöse Zwecke fördern, also auch die Kirchen-Stiftung in Harpstedt, beträgt der Satz 20 Prozent.
Beispiel:
Siegmund Schulze hat im Jahr 2010 Einkünfte von 150.000 Euro. Er spendet 10.000 Euro an die Kirchenmusikstiftung. Er kann den ganzen Betrag von der Steuer absetzen. Für einen derartigen Zweck darf man bis zu 20 Prozent seiner Einkünfte ansetzen, hier also bis zu 30.000 Euro. Der Spendenabzugsbetrag in Höhe von 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte ist unbegrenzt vortragsfähig. Das bedeutet, dass ein Spender seine im Jahr 2010 geleistete Spende auch noch im Jahr z. B. 2020 vortragen kann, was vor allem von Vorteil ist, wenn eine Spende in einem einkunftsschwachen Jahr geleistet wurde.

Anhebung des Sonderausgabenabzugs gem. § 10b Abs. 1a EStG
Statt bisher 307.000 Euro können Zuwendungen in das Grundstockvermögen einer Stiftung künftig bis zu 1 Mio. Euro über zehn Jahre verteilt abgesetzt werden. Mit der Anhebung des Sonderausgabenabzugs ist zudem eine Ausweitung des Anwendungsbereiches der Vorschrift verbunden: der abzuziehende Betrag muss nicht mehr im Gründungsjahr der Stiftung zugewandt werden. Der Sonderausgabenabzug gilt damit auch für Zustiftungen, die erst nach Ablauf des Gründungsjahres erfolgen. Verheiratete können den Betrag von 1 Mio. Euro pro Ehegatte, und damit doppelt, geltend machen.

Erbschaften
Erbschaften zu Gunsten der Kirchenmusikstiftung werden voll erbschaftssteuerbefreit.

Hinweis:
Der Inhalt dieser Seite wurde durch Fachleute geprüft. Aus den vorstehenden Beispielen kann keine Rechtsverbindlichkeit abgeleitet werden. Die Rechenbeispiele sind daher als Orientierungshilfe zu verstehen. Für eine rechtsverbindliche Auskunft wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt oder Ihren Steuerberater. Ansonsten beraten wir sie auch gerne.

PS: Wenn hier von hohen Summen die Rede ist, so hat dies mit dem Steuerrecht zu tun. Wir freuen uns auch über jeden kleinen Betrag. Jeder Euro hilft mit dauerhaft die Zukunft der Kirchenmusik in der Region zu gestalten!