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Mit dem Y klappt‘s schon mal

Nachricht 09. Oktober 2026

Johanna Hoge (26) kommt als Kirchenkreisjugendwartin und Regionaldiakonin für die Gesamtkirchengemeinde Syke-Barrien-Heiligenfelde in den Kirchenkreis Syke-Hoya

Johanna Hoge

Das Wichtigste weiß sie schon mal. „Es heißt Syke, nicht Süüüke.“ Die Aussprache saß auf Anhieb, fachlich und zwischenmenschlich passt es auch. Also steht der Zusammenarbeit nichts im Weg. Der Kirchenkreis Syke-Hoya freut sich auf eine neue Mitarbeiterin: Johanna Hoge kommt als Kirchenkreisjugendwartin und Regionaldiakonin mit Standbein in der Region Syke-Barrien-Heiligenfelde. Am Samstag, 31. Oktober, wird sie im Reformationsgottesdienst um 17 Uhr in der Michaeliskirche in Heiligenfelde vorgestellt. Offiziell eingesegnet wird sie am 13. Dezember um 15 Uhr in der Syker Christuskirche.

„Ich spiele Tischtennis und kenne von daher ein paar Vereine aus dieser Gegend. Davon abgesehen, ist das hier alles noch eher Neuland für mich“, erzählt die 26-Jährige. „Aber das wird sich ja bald ändern!“

Wer die junge Diakonin kennenlernt, hat keinen Zweifel daran, dass sie schnell Bekanntschaft machen wird mit Menschen, Gemeinden, Strukturen – und ganz besonders mit den Jugendlichen im Kirchenkreis. Man kommt schnell und leicht mit ihr in Kontakt. „Ich schnacke und lache gern und habe einfach Spaß bei dem, was ich mache“, sagt sie über sich. „Mich interessieren die Menschen um mich rum und ihr Befinden. Ich habe ein offenes Ohr und meist Getränke auf dem Schreibtisch stehen – zum Beispiel Wasser, Cola, Kakao, Eiskaffee…“ Davon können sich alle Interessierten schon jetzt persönlich überzeugen. Johanna Hoge ist gerade dabei, ihr Büro im Kirchenkreisjugenddienst (KKJD) in Syke zu beziehen und freut sich über Besuch.

Als Kreisjugendwartin wird die 26-Jährige mit dem KKJD-Team überregionale Jugendarbeit im gesamten Gebiet anbieten. Dazu gehören Freizeiten, die „JuLeiCa“-Schulung und andere Angebote und Fortbildungen für Jugendliche; der große „Konfi-Ball“ und das „Holi“-Farb-Festival. Mit dem anderen Stellenanteil ist Johanna Hoge Regionaldiakonin in der Gesamtkirchengemeinde Syke-Barrien-Heiligenfelde. Dort wird die Jugendarbeit einen großen Teil ihrer Arbeit ausmachen.

Viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt nicht. Bei der Juleica-Schulung in den Herbstferien auf Spiekeroog ist Johanna Hoge schon dabei.

Geboren ist sie in Bremen, gelebt hat sie dort aber nie. Bis jetzt. Denn für den neuen Job sind Johanna Hoge und ihr Freund Jakob in die Hansestadt gezogen. Auch er hat gerade als Diakon im Kirchenkreis Syke-Hoya angefangen.
Aufgewachsen „auf dem Land zwischen Bremen und Bremerhaven“, kam Johanna eher zufällig mit Kirche in Kontakt. „Meine Familie ist nicht kirchlich geprägt, aber ich habe viel Gutes über die Konfizeit in meinem Heimatkirchenkreis Wesermünde gehört. Vor allem über die Segelfreizeit ,Die Flotte‘ auf dem Ijsselmeer. Das wollte ich auch mal miterleben.“ Die älteren Jugendlichen hatten mit ihren Erzählungen nicht übertrieben: „Ich kam begeistert und beseelt zurück. Danach hab ich mich in der Weser taufen lassen und bin nach meiner Konfirmation Teamerin geworden.“

Aus dem ersten Ehrenamt als sehr junge Schülerin wurde eine lange, aktive Zeit in der Evangelischen Jugend. Sie sammelte Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und machte nach der Schule ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kirchenkreisjugenddienst. Diese Zeit untermauerte den Wunsch, das, was ihr selbst so viel bedeutet, auch beruflich weiterzugeben.

Sie studierte Religionspädagogik und Soziale Arbeit in Hannover, absolvierte ihr Integriertes Berufsanerkennungsjahr im Kirchenkreis Ronnenberg. Seit August ist sie
 staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und kirchlich anerkannte Religionspädagogin.

Miriam Unger