Gisela Schwarz ist 66 Jahre alt, gelernte Hebamme und ehrenamtlich engagiert im Gesamtkirchenkreis Syke-Barrien-Heiligenfelde. Sie lebt in Barrien, ist Mitglied im Kirchenvorstand und in der Synode des Kirchenkreises Syke-Hoya. In der Synode der Landeskirche Hannovers arbeitet sie im Bildungsausschuss sowie im Umwelt- und Bauausschuss mit.
Was hat Sie motiviert, für die Landessynode zu kandidieren?
„Das war kein langgehegter Plan oder langersehnter Wunsch, sondern ich habe eher das Gefühl, ich bin gefunden worden. Ich wurde gefragt, und ich war neugierig auf diese Aufgabe – und das bin ich immer noch.“
Welche Themen sind Ihnen in der synodalen Arbeit wichtig?
„Ich finde die Landessynode wichtig, und für mich persönlich ist natürlich die Zukunft der Kirche ein großes Thema. Ich finde ‚Zukunftsfreude‘ ein schönes Wort, und genauso möchte ich daran mitarbeiten. Ein Spezialgebiet von mir ist außerdem noch der Friedhof. Ich bin Vorsitzende des Friedhofsausschusses und möchte mal schauen, wie man ein Gremium für den Friedhof in der Synode installieren kann.“
Wie wünschen Sie sich die Kirche von morgen?
„Für die Zukunft der Kirche finde ich es wichtig, dass sich vor Ort etwas etabliert und immer weiter entwickelt. Kirche von morgen soll nicht so eine zentralistisch gesteuerte Kirche sein, sondern lebendige Gemeinden vor Ort, wo man sich trifft und Gemeinschaft und Spiritualität erlebt.“
Miriam Unger