Die Richtigkeit und Transparenz der kirchlichen Geldgeschäfte war schon immer ein Anliegen der Kirche.
Während bis in die 70ziger Jahre hinein, die kirchliche Rechnungsprüfung nebenberuflich meist durch Bankbedienstete vor Ort ausgeübt wurde, wurde 1978 für den Bereich der Ev.luth. Landeskirche Hannovers Neuland betreten: Erstmalig wurde in einem Kirchenkreisamt eine Außenstelle des Rechnungsprüfungsamtes der Landeskirche installiert.
Auf Mitinitiative des damaligen Leiters des Kirchenkreisamtes, Manfred Becker, wurde am 1. Oktober 1978 im Kirchenkreisamt Syke das "Rechnungsprüfungsamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Außenstelle Syke" eingerichtet.
Die Verbindung der Ortsebene mit der landeskirchlichen hat sich schnell als richtig erwiesen. Mittlerweile sind alle nebenberuflichen Prüfer den Außenstellen gewichen. Mit einer Verwaltungsangestellten hat der Rechnungsprüfer Quartier im Oberstock des Kirchenkreisamtes bezogen auch, obwohl die Außenstelle Syke 2000 mit der Außenstelle Loccum offiziell zur Außenstelle Nienburg umbenannt wurde.
Eins ist dem Rechnungsprüfer früher wie heute wichtig: "Rechtzeitige und zeitnahe Beratung der Mitarbeitenden der Kirchenkreisämter und der kirchlichen Organe ist wichtiger, als eine nachträgliche Rechnungsrüge!"