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Gemeinsam unterwegs

Nachricht 04. September 2026

Dienstgemeinschaft des Kirchenkreises auf Konventsfahrt / Hauptthema war Zukunft der Kirche

Auf Konventsfahrt: Das Kollegium der Hauptamtlichen im Kirchenkreis Syke-Hoya.

Vier Tage raus aus dem Alltag, gemeinsam unterwegs sein, sich besser kennenlernen und jede Menge Stoff zum Nachdenken, Diskutieren und Austauschen – das ist der Sinn einer Konventsfahrt. Das Ziel dafür war für die Dienstgemeinschaft des Kirchenkreises Syke-Hoya das Kloster Frenswegen. Im Gepäck: Fragen nach der Zukunft von Kirche – und ein großes Interesse daran, neue Ideen und Wege dafür kennenzulernen.

Ein Schwerpunkt lag auf ermutigenden kirchlichen Initiativen: Unter dem Titel „Neues blüht auf“ stellte Pastor Simon de Vries missionarische Aufbrüche und Projekte vor. Auch das Projekt „Ankerzeit“, das Pastorin Juliane Worbs im Nachbarkirchenkreis Grafschaft Diepholz begleitet, gab den Pastor*innen und Diakoninnen Impulse. Wie können kirchliche Angebote und Kasualien wie Taufen, Trauungen, Trauerfeiern auf dem Land neu gedacht werden? Und welche Angebote erreichen heutzutage am besten die mittlere Generation, die eher selten in kirchlichen Zusammenhängen auftaucht?

Daneben ging es ganz konkret um die Zukunft des eigenen Kirchenkreises. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit möglichen Veränderungen von Regional- und Gemeindestrukturen und entwickelten Überlegungen zu neuen Formen der Zusammenarbeit. In einer „Börse für Projekte und Initiativen“ wurden Ideen gesammelt, Arbeitsgruppen gebildet und Vorhaben weitergeplant.

Ein besonderer Blick über den eigenen Tellerrand führte die Gruppe nach Enschede. Dort gab es ein Gespräch mit Pastor Jaco Zuurmond über die Situation und Arbeit von Kirche in Enschede.

Natürlich war die Konventsfahrt aber auch mehr als Programm und Fachgespräche. Geistliche Tagesbeginne und ein gemeinsamer geistlicher Abschluss gehörten ebenso dazu wie gemeinsame Mahlzeiten, freie Abende und Zeit für persönliche Gespräche zwischendurch.

Für viele war vor allem der intensive persönliche Austausch ein besonders wichtiger Teil der vier Tage.

Miriam Unger