Ehrenamtlich Engagierte aus dem gesamten Landkreis machen auf Hospizarbeit aufmerksam / Treffen in Syke
Sie kamen aus allen Richtungen des Landkreises auf den Kirchplatz in Syke geströmt – mit dem Fahrrad und zu Fuß, mit der Bahn und mit dem Auto. Aus verschiedenen Orten im Gebiet, aus verschiedenen Generationen, mit verschiedenen Hintergründen für ihr Engagement. Aber alle mit demselben Ziel: sichtbar machen, wie wichtig Hospizarbeit ist – und wie viel Kraft in ehrenamtlichem Engagement und gegenseitigem Zusammenhalt steckt.
Ehrenamtlich Engagierte aus den Hospizdiensten im Landkreis Diepholz hatten sich zu einer Sternfahrt verabredet. Aus allen Ecken des Gebiets kamen sie auf den Hinrich-Hanno-Platz in Syke – von Brinkum im Norden bis Lemförde im Süden. Die meisten trugen Warnwesten, auf deren Rücken in großen Lettern stand, wofür sie diesen Weg machten: „Hospizdienst“. Die Sternfahrt sollte auf diese wichtige ehrenamtliche Arbeit aufmerksam machen – auf eine Aufgabe, die für schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen von großer Bedeutung ist, aber häufig im Stillen und Privaten geschieht.
Die Ehrenamtlichen der ambulanten Hospizdienste begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Sie schenken Zeit, hören zu, bleiben da, wenn das Leben schwieriger wird, und unterstützen die Menschen und ihre Angehörigen in dieser oft sehr belastenden Zeit. Dabei geht es nicht darum, das Sterben zu verhindern oder medizinische Aufgaben zu übernehmen. Es geht darum, Menschen auch am Ende ihres Lebens mit ihren Wünschen, Ängsten und Bedürfnissen nicht allein zu lassen.